gaby

Meine Kreationen bilden sich als erstes in meinem Kopf. An den seltsamsten Orten oder bei unerwarteten Begegnungen entsteht plötzlich ein Bild in mir. Wenn ich am wenigsten darüber nachdenke, habe ich eine Vision von einer neuen Tasche oder einem Accessoire.

Um dieses Bild festzuhalten erstelle ich sofort eine Skizze. Je nachdem, wo ich gerade bin und was ich gerade zur Verfügung habe, entsteht ein erster Entwurf auf einer Serviette oder einem Stück Papier.

Mit Hilfe der Skizze setze ich mein inneres Bild um. Papiermuster erstelle ich keine. Vielmehr schneide ich direkt ins Fell oder in den Stoff. Die Linien habe ich vor meinem inneren Auge, sie ergeben sich von selbst.

Meine liebste Werkzeit ist ganz früh morgens. In dieser Zeit kann ich voll und ganz in meine Arbeit eintauchen und darin versinken. Ich verliere jedes Zeitgefühl.

Bis meine Vision in den Gegenstand umgesetzt worden ist, benötigt es einige Zeit. Es wird immer wieder geändert, ergänzt, Stoffe und Felle werden mit diversen Mustern zusammengestellt und alles wird wieder verworfen bis alles stimmt und ich mit dem Erschaffenen zufrieden bin.

Schwierig wird es für mich erst, wenn die Arbeit getan ist. Alle meine Objekte sind Einzelstücke, in die ich während der Entstehung meine volle Energie investiere und die ich mit viel Herzblut erschaffe. Darum würde ich jeden meiner kleinen Schätze am liebsten selber behalten.

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